Caritas der Erzdiözese Wien
Albrechtskreithgasse 19-21
1160 Wien

Dr. Karl Bader
0043-1-897 52 21-11
Fax: 0043-1-8975221-19
kbader@caritas-wien.at
www.caritas-wien.at

 

Die Caritas der Erzdiözese Wien wurde im Jahr 1929 gegründet.
Sie ist in der Bundeshauptstadt Wien und im östlichen Teil Niederösterreichs aktiv - einerseits durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u.a. in den Caritaskreisen der 650 Pfarren in diesem Gebiet, andererseits durch rund 2300 angestellte Frauen und Männer im Einsatz für Menschen. Mit den Caritasverbänden in den anderen acht österreichischen Diözesen der röm.kath. Kirche in österreich bildet sie die Caritas österreich und ist darüberhinaus Teil der Internationalen Caritas, die weltweit arbeitet.
Neben Senioren- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen, Mobilen Pflegediensten, sozial-ökonomischen Projekten, Ausbildungsstätten für Sozialberufen und "Sozialer Arbeit" mit InländerInnen stellt die "AusländerInnenhilfe" als Teilbereich der "Sozialen Arbeit" ein wichtiges Standbein der Caritas Wien dar. Neben sozialer und rechtlicher Beratung und Betreuung von MigrantInnen spielt darin die Beratung und Betreuung von AsylwerberInnen eine Hauptrolle, Unterbringungseinrichtungen für AsylwerberInnen, Beratungsstellen für AsylwerberInnen und RückkehrerInnen, mobiler Beratung u.ä. ist auch eine Integration- und Bildungsberatung für AsylwerberInnen im Aufbau. Basierend auf der Erfahrungen aus dem Equal-Projekt "Don´t wait" (2003 bis 2005) wird hier systematische Bildungsberatung mit sozialarbeiterischer Begleitung angeboten, außerdem werden Computerkurse, ECDL-Ausbildungen, Deutsch- und Kommunikationskurse und ähnliches durch diese Einrichtung durchgeführt.
In der Integrations- und Bildungsberatung ist auch ein Pilotprojekt zu sehen, zumal in österreich Angebote in diese Richtung für AsylwerberInnen während des Verfahrens prakitsch nicht vorhanden sind, die Bewußtmachung von notwendigen zukünftigen Aufgabenfeldern in der Betreuung von Flüchtlingen und AsylwerberInnen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Bislang bestehen in österreich (fast) nur Angebote für anerkannte (Konventions-)Flüchtlinge, die allerdings - angesichts einer oft jahrelangen Wartezeit auf rechtskräftig positive Bescheide - zumeist zu spät ansetzen.
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