Caritas Wien lernt Integrationsarbeit in Köln kennen

Caritas Wien lernt Integrationsarbeit auch im Zusammenhang mit interkulturellem Dialog in Köln kennen:
Robert öllinger, Bereichsleiter der Caritas Wien (2.v.l.) und Dipl.-Soz.Arb. Mariella Müller von der AusländerInnenhilfe der Wiener Caritas besuchten Anfang Februar 2008 den Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V., wo sie in verschiedenen Einrichtungen die Integrationsarbeit kennen lernten. Besonders die Arbeit der "nachholenden Integration" und die Arbeit der Integrationsagenturen stießen dabei auf ihr Interesse. Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung NRW, Thomas Kufen (im Bild 2.v.r.) informierte in der Landeshauptstadt Düsseldorf über den 20 Punkte umfassenden "Aktionsplan Integration" des Landes NRW und die Einrichtungen der "Familienzentren". Begleitet wurden sie dabei von Diözesan-Referent Heinz Müller vom DiCV Köln (im Bild links).
Informieret wurden die Besucher aus Wien auch im 'Internationalen Zentrum' des Caritasverbandes für die Stadt Köln, von wo aus die Arbeit der Integrationsagentur in Köln organisiert wird, im Caritashaus Köln-Kalk, einem Stadtteil mit besonders hohem Anteil, von dort lebenden Menschen mit Migrationshintegrund, sowie von der Leiterin des Interkulturellen Referats der Stadt Köln, Ina Fohlmeister. Das "Therapiezentrum für Folteropfer", und das "Antidiskriminierungsbüro" waren weitere Hospitationsorte. Im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V., Abt. Migration informierten Abteilungsleiter Kai Dieklemann (im Bild unten, rechts) und Diözesan-Referent Heinz Müller (im Bild unten, rechts) über den Entwicklungsprozess "ProMigra", der den Fachdiensten für Integration und Migration der Caritas in NRW eine neue Qualität und Ausrichtung gab, über die Aktivitäten der Caritas im Erzbistum Köln zur "Interkulturellen öffnung" und über die Entwicklung eines Qualitätshandbuchs und den diesem hinterlegtren weiteren Entwicklungs-Prozess. Robert öllinger und Mariella Müller berichteten über ähnliche Gegebenheiten in Wien, aber auch über andere Vorraussetzungen und dort noch wünschenswerte Entwicklungen.

Im Rahmen eines Arbeitsessens traf sich auch die Gesamt-Gruppe der Kölner "Interrel"- Lernpartrner. Hier wurden nochmals die Ergebnisse des Wiener Treffens im November 2007 reflektiert, aber auch bereits Ausblick auf das Abschlusstreffen in Köln im Frühsommer 2009 genommen. Dazwischen liegen noch Treffen in Tschechien und in Innsbruck (mit Bozen-Brixen). übereinstimmung herrschte darüber, dass innerhalb der Lernpartnerschaft versucht werden soll, mindestens ein Exposé für ein Curriculum zu entwicklen. Hierin sollen Grundsätze für ein Länderübergreifendes Konzept einer Fortbildung für interreligiösen und inzterkulturellen Dialog formuliert werden.

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