Europäisches Institut für interkulturelle und interreligiöse Forschung

Der Verein bezweckt die wissenschaftliche Forschung und Lehre im Bereich der interkulturellen und interreligiösen Begegnungen und Beziehungen, prioritär im Rahmen der europäischen Integration. Ziel des Vereins ist es, wissenschaftliche Forschungsprojekte und -studien sowie regelmäßige Fachkonferenzen und Bildungsveranstaltungen vorzubereiten, durchzuführen, auszuwerten oder auch zu vermitteln, die sich insbesondere auf die Fachbereiche der Kultur- und Religionswissenschaft, Theologie sowie Philosophie und Ethik beziehen. Das Europäische Institut für interkulturelle und interreligiöse Forschung untersucht im Rahmen des Projektes "Neue Herausforderungen für das Zusammenleben in einem kulturell und religiös pluralistischen Europa" nun seit 2006 die grenzüberschreitende kulturelle und religiöse Vielfalt in der Region des Alpenrheintals. Nach ersten Vorarbeiten und entsprechenden Veranstaltungen in den beiden zurückliegenden Jahren wird das Forschungsprojekt mit lokalen und regionalen Kooperationspartnern in Liechtenstein, in Vorarlberg und in der Ostschweiz im Sinne einer empirischen Studie fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Fürstlichen Regierung Liechtenstein, der Stabstelle für Chancengleichheit, der Hochschule Liechtenstein, dem Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik der Universität Zürich und der VP Bank in Liechtenstein veranstaltete das Europäische Institut für interkulturelle und interreligiöse Forschung ein internationales Symposium im Rahmen des Europäischen Jahres der Chancengleichheit für Alle.Seit 2006 führt das Institut die Vortragsreihe "Integration mit aufrechtem Gang" durch. Mitwirkende waren bislang: Dr. Klaus Lefringhausen, Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Oberkirchenrat Dr. Martin Affolderbach, Dr. Brigitte Fuchs, Dr. Eva Grabherr, Dr. Simon Burtscher,Blagica Alilovic, Prof. Dr. Ingrid Gogolin (Universität Hamburg). Der Direktor des Instituts ist Mitherausgeber der im Waxmann-Verlag, Münster erscheinenden Schriftenreihe "Studien zum interreligiösen Dialog". Das Institut engagierte sich beim GR-Workshop "Interreligiosität vs. Interkulturalität" 2009 in Köln. Es wird die Ergebnisse seiner bisherigen wissenschaftlichen Arbeit in das Projekt einbringen und die Vernetzung mit weiteren relevanten Strukturen fördern. Es wird die ökumenische Sicht in den Austausch einbringen. Je nach Verlauf des Projekts ist eine Dokumentation im Rahmen der Schriftenreihe und die Durchführung eines Ergebnis-Fachtags zur LP geplant.

www.europaeisches-institut.li

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