Projektziele

Ziel der Lernpartnerschaft ist zunächst der Austausch zwischen den teilnehmenden Partnerorganisationen über Bildungssangebote und -methoden in der Erwachsenenbildung im Kontext "Wertebildung und Wertevermittlung im europäischen, interkulturellen Kontext". Hierzu ist das Kennenlernen der im Partnerland bereits angebotenen oder geplanten Bildungesmaßnahmen und eine Diskussion über mögliche Weiterentwicklungen im Zusamenhang der jeweiligen soziologischen und sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen wichtig. Dazu werden jeweils externe nationale Referenten , z. B. von Universitäten und Instituten in die nationalen Partnerschaftstreffen eingebunden. Am Austausch werden neben Lehrenden aus den Partnerorganisationen potentielle Nutzer (zum Beispiel Teilnehmer von Bildungsangeboten oder Beraterinnen und Berater) aus den Projektpartnerländern teilnehmen, um ihre Ansichten als "Betroffene" in der Projektarbeit zu berücksichtigen. Die Lernpartner stellen sich gegenseitig die derzeitige Ausprägung und konkrete methodische Ausgestaltung der Bildungsangebote in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern vor und vergleichen diese mit Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Es sollen Erfolgsfaktoren, Schwierigkeiten, Chancen und Grenzen in der Erwachsenenbildungsarbeit zur Wertebildung und Wertevermittlung von den Partnern herausgearbeitet, zusammengetragen und diskutiert werden. Entsprechende Good-practice-Beispiele sollen präsentiert werden. Es wird versucht werden auf der Basis der Lernerfahrungen innerhalb der Partnerschaft jeweils ein nationales Pilot-Bildungsprojekt zu konzipieren, das zur Umsetzung kommen soll. Deren Ergebnisse werden evaluiert und daraus resultierende Erkenntnisse in das Rahmen-Curriculum eingearbeitet. Dieses wird verschriftlicht und verbreitet. Methodisch wird die Form des Projektmanagements gewählt, indem ein Zeit- Strukturplan, für das Projekt entwickelt wird, der einzelne Arbeitspakete festlegt, Meilensteine für deren Bearbeitungskontrolle festlegt, deren Inhalte in Partnerschaftstreffen diskutiert und abgeglichen werden. Jeder Partner übernimmt spezifische Arbeitspakete, die seinen Gegebenheiten (gesellschaftlich, Erwachsenenbildungsstruktur, Zielgruppen, Erfahrungen) entsprechen, insgesamt aber für die Erreichung der Zielsetzung (Erarbeitung Rahmen-Curriculum) wichtig sind. Dazu werden zwischen den Partnertreffen regionale Arbeitsgruppen eingerichtet oder es wird mittels Internet vernetzt zusammen gearbeitet.

Interkult