Veränderungs-Mitteilung (Stand: 10.06.2013)

Von den ursprünglichen sieben Antragspartnern wurden vier (3 osteuropäische; 1 Italien) durch ihre nationalen Agenturen nicht genehmigt. Insofern können gegenüber dem Antrag nur sehr reduzierte "Arbeitspakete" mit deutlich verringerter Projektstruktur, durchgeführt werden. Es blieben Deutschland, Österreich, Liechtenstein. Der "Braintrust" nicht genehmigter Antragspartner wird durch zwischenzeitliche E-Mail-Konferenzen und Telefonate dennoch versucht einzubringen. Neben bereits in Köln stattgefundenen zwei LP-Treffen, sind die genehmigten Partner zudem in ständigem Arbeits- und Koordinierungs-Austausch auf elektronischer Basis. Dazu werden Vertreter/-innen der nicht genehmigten Partner in die kommenden LP-Treffen persönlich einbezogen. Modifiziertes Ergebnis-Ziel: qualitativer Abgleich der europäischen Gegebenheiten zum Thema und Ergebnis-Veröffentlichung (Website). Übersetzung E; RO; CZ; I nur optional.
- "Curriculum" nach derzeitigem Stand nicht realisierbar!

Projektziele

Für MultiplikatorInnen der Erwachsenenbildung wird in der Lernpartnerschaft ein praxisgeprüftes Rahmen-Curriculum zum Erlernen von Diversity-Kompetenzen und sich daraus ableitbaren Aktivierungspotentialen zur Freiwilligenarbeit besonders mit Älteren erarbeitet werden. Ein Vorteil wird es sein, dass alle darin enthaltenen theoretischen Inhalte im europäischen Kontext bereits praktisch erprobt werden. "Good-practice" - Veranstaltungen, die während der generationenübergreifenden Lernpartnerschaft bei den Partnern erprobt wurden, werden in das Rahmen-Curriculum aufgenommen. Neben der Erlangung und des Ausbaus von Fachkompetenz der Lehrenden soll den jeweils erwachsenen einheimischen Lernenden durch Bildungsangebote mehr Handlungssicherheit im Umgang mit jeweils anderen Kulturen, Religionen und ethischen Prägungen in säkularen Gesellschaften gegeben werden, die sie befähigen, selber als Freiwillige in diesem Themenkreis aktiv zu werden. Hilfreich ist,dass ein "Abgleich" der Anforderungen und Möglichkeiten zwischen ost- und westeuropäischen gesellschaftlichen Gegebenheiten erfolgt. Elemente sind auf der Wissensebene politik-, sozialwissenschaftliche, psychologische und religionswissenschaftliche Erkenntnisse zum Wandel europäischer Gesellschaften im praktischen Erwachsenenbildungs-Kontext. Der Anteil älterer Personen, auch mit Migrationshintergrund steigt in rasanter Geschwindigkeit. Träger der Erwachsenenbildung sind gezwungen, attraktive Bildungsangebote für Erwachsene zu entwickeln und durchzuführen, die dazu beitragen, TeilnehmerInnen in dieser relativ neuen, an Bedeutung zunehmenden Dimension zu befähigen, negative Einstellungen zu verändern und ältere Menschen selber in der Erwachsenenbildung zu aktivieren, aber auch generationenübergreifende Aspekte zu berücksichtigen.

Der gesamte Anspruch wird mit Stand von Dezember 2012 zu modifizieren sein, da aus dem Gesamt-Antrag nur drei (westeuropäische) Partner auch national genehmigt wurden. Die Partner aus Osteuropa und Italien befinden sich auf der jeweils nationalen Reserveliste. Dies macht den Partnerschaftsbeginn schwieriger. Sollten keine Nachnominierungen aus den Reservelisten erfolgen, müssen Inhalte und Ziel (Produkt) gegenüber der ursprünglichen Konzeption umfassend verändert werden.

GESWAND